Prüfungsangst

Prüfungsangst / Examensangst

Ein bißchen Angst vor einer Prüfung zu haben, ist völlig normal. Meistens ist auch nicht die Angst vor der Prüfung selbst das eigentliche Problem, sondern die Angst vor den Konsequenzen, wenn die Prüfung verhauen wird.

Ein bißchen Angst äußert sich im Normalfall mit einem flauen Gefühl in der Magengegend. Vielleicht schwitzen die Hände auch etwas oder der Prüfungskandidat bzw. die Prüfungskandidatin leidet unter Durchfall und rennt ständig auf das WC.

Prüfungsangst kann wie Lampenfieber sein. Es ist also die Angst vor dem großen Moment. So der Moment – hier die Prüfung – gekommen ist, weicht die Angst der Konzentration auf die Prüfungssituation.

Bei einer starken Prüfungsangst ist das nicht so einfach. Starke Prüfungsangst blockiert unsere Denk- und Handlungsfähigkeit. Die Angst vor einem Blackout kann wie eine selbsterfüllende Prophezeiung sein und ein Blackout sogar hervorrufen.

Die Angst macht sich breit in Form von gedachten Horrorszenarien, die alle die Überschrift tragen: „Was passiert, wenn wir die Prüfung nicht bestehen.“ Nicht selten malen sich die Betroffenen aus, wie es sich anfühlen wird, wenn diese Situation eintritt:

  • Das Gefühl, ein Versager zu sein.
  • Die Angst, von der Familie, den Freunden, den Kollegen ausgelacht oder vielleicht sogar abgelehnt zu werden.
  • Die Angst vor beruflichen Nachteilen. Nicht selten steht gedanklich die Karriere auf dem Spiel.
  • Die Befürchtung sozialer Nachteile. Wer will schon mit einem Versager etwas zu tun haben?
  • Die Angst vor den Lehrern / Professoren / Vorgesetzten / Prüfern. Was werden diese denken oder sagen, wenn wir durchfallen?!

Die Ursache für Prüfungsangst / Examensangst liegt für gewöhnlich schon in der Kindheit oder der Jugend. Es ist eine sogenannte „erlernte Angst“, die unbewusst auf bereits gemachten Erfahrungen beruht.

Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Prüfungsangst spielen die direkten Bezugspersonen. Vielleicht konnten wir es ihnen schon in der Kindheit nicht recht machen. Womöglich waren wir schon damals nicht gut genug, um ihren Ansprüchen zu genügen.

Ein Kind, das sich auf Grund der hohen Anforderungen seines Umfeldes überfordert fühlt und bei Nichterfüllung dieser gesteckten Ziele mit Konsequenzen rechnen muss (Liebesentzug oder Ablehnung), entwickelt gute Voraussetzungen dafür, später einmal existentielle Prüfungsängste zu entwickeln.

Wer als Kind schon lernt, dass es schlimm ist, Fehler zu machen; das Fehler etwas furchtbares sind, was in irgendeiner Form zu Nachteilen führt, der fürchtet sich als Heranwachsender oder Erwachsener erst recht vor Situationen, bei denen es auf eine perfekte Leistung ankommt.

Leistungssituationen entwickeln also etwas Bedrohliches – also eine Art Gefahr.

Es kann sich auch eine Angst vor dem Urteil anderer entwickeln. War es früher die Angst unserer Eltern, die befürchtet haben, dass die Nachbarn schlecht reden könnten, wenn die eigene Tochter oder der eigene Sohn eine banale Prüfung vermasselt hat?

Diese oder ähnliche Situationen prägen den Menschen.

War es vielleicht der Lehrer, der uns vor der ganzen Klasse bloß gestellt hat, weil wir die richtige Antwort auf seine Frage nicht gewußt haben? Können wir das Gelächter unserer Mitschüler heute noch erinnern oder sogar hören?

Je intensiver diesbezügliche Erfahrungen in der Kindheit oder Jugend gemacht worden sind, desto größer kann das innere Trauma sein, das somit in der Regel ungewollt und unbewußt entstanden ist.

Im Alltag nimmt die Prüfungsangst zu, je näher der Tag der Prüfung rückt.

Je größer die Angst wird, je schlechter schlafen die Betroffenen und je weniger können sie sich konzentriert und somit gezielt auf die Prüfung vorbereiten.

Je wichtiger die Prüfung eingeschätzt wird, desto größer wird die Prüfungsangst.

Je größer wir das Risiko einschätzen, bei der Prüfung durchzufallen, umso größer wird die Prüfungsangst.

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Klinische Hypnose / Medizinische Hypnose