Versagensangst

Die Versagensangst gehört – wie viele andere Ängste auch – zu den sogenannten erlernten Ängsten.

Hinter der Versagensangst stecken negative Erfahrungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Immer dann, wenn wir nicht so sind, wie wir sein sollen, werden wir für unser Handeln und Verhalten abgestraft.

Diese Erkenntnis sammeln wir meist schon in der frühen Kindheit. Wenn wir nicht artig waren, dann drohte uns Ungemach in Form von Liebesentzug, Taschengeldsperre oder was sonst noch für Sanktionen denkbar sind bzw. waren.

Schon kleine Kinder lernen also, dass es nicht gut ist, wenn wir die Erwartungen der Erwachsenen nicht erfüllen.

Später sind es die Erwartungen unserer Lebens- bzw. Ehepartner, unserer Vorgesetzten, Kunden, Geschäftspartner und aller sonst noch denkbaren Bezugspersonen.

Nicht zu unterschätzen sind dabei die hohen Erwartungen, die wir an uns selbst stellen: Immer und alles richtig machen. Fehler sind bekanntlich unerwünscht und werden sanktioniert, auch von uns selbst. Wir fühlen uns dann, als hätten wir versagt.

Also werden wir lieber Perfektionisten und machen alles richtig. Für die anderen, für uns selbst und überhaupt. Aber geht das eigentlich? Wirklich alles richtig machen? Es muss – so lautet die Erfahrung und unsere Devise.

Das Leben, unsere Arbeit und unser Umfeld wird immer komplexer und komplizierter. Daher wird es immer schwerer, perfekt zu sein. Wohlgemerkt immer und neuerdings auch ständig, denn wir sind online. Tag und Nacht erreichbar per Email, WhatsApp, Facebook, Instagram und was sonst noch so alles im weltweiten Web existiert.

Kommen wir dabei auch mal zur Ruhe? Auf keinen Fall! Der Perfektionist ist immer und überall erreichbar.

Wehe dem, wenn wir dann doch einmal zur Ruhe kommen. Dann können wir die innere Stimme hören, die uns davor warnt, was alles schiefgehen könnte und die uns aufzählt, was bereits alles schiefgegangen ist.

Diese innere Stimme kann manchmal richtig ermunternd sein und uns die letzte Hoffnung nehmen, dass wir auch nur den Hauch einer Chance haben, nicht zu versagen.

Nicht zu vergessen: Höher, schneller, weiter. Sich nicht auf den Erfolgen von gestern ausruhen.

Versagensangst entwickelt sich und kann durchaus über längere Zeiträume ansteigen. Irgendwann ist die Angst dann so groß, dass sie beginnt uns zu behindern oder sogar zu blockieren.

Dies kann so weit führen, dass wir aus Angst zu versagen, nicht mehr wollen. Das nennt man dann Burnout?

Lassen Sie es nicht so weit kommen!

Hypnose ist ein sehr geeignetes therapeutisches Mittel, um Ihre Ängste in den Griff zu bekommen. Hypnose kann uns ebenso die Kraft geben, Höchstleistungen zu vollbringen. Hypnose bringt uns weiterhin zur Ruhe, wenn wir Energie tanken wollen, um nicht zu versagen.

Lassen Sie sich professionell beraten und behandeln, damit Sie nicht versagen.

Ein erstes Telefonat ist kostenlos.

Telefon: 05 31 / 20 99 73 10

Klinische Hypnose / Medizinische Hypnose