Schulangst

Die Schulangst, auch Schulphobie, ist eine ausgesprochene Vermeidungsangst.

Das Kind vermeidet den Besuch seiner Schule.

Die Hintergründe einer Schulangst können vielfältig sein:

Versagensangst: Das Kind befürchtet, den schulischen Anforderungen in fachlicher Hinsicht nicht gerecht zu werden.

Prüfungsangst: Ähnlich einer Versagensangst kommt es insbesondere in Prüfungssituationen dazu, dass sich das Kind unfähig fühlt, eine Prüfung/Klassenarbeit/Klausur oder einen Vortrag erfolgreich zu überstehen.

Ausgrenzungen / Kränkungen / Demütigungen oder Gewalt: Schüler können untereinander absolut gemein und unsozial sein. Nicht selten verliert der oder die Schwächere. Die anderen Schüler sind stark, weil eine oder einer von Ihnen schwach ist. So kann es zu Ausgrenzungen, Kränkungen und Demütigungen kommen. Im schlimmsten Fall ist auch körperliche Gewalt im Spiel.

In einigen Fällen fehlen der Schülerin oder dem Schüler die sozialen Fähigkeiten, um sich in die Schulgemeinschaft zu integrieren.

In anderen Fällen fehlt es an der nötigen fachlichen Kompetenz, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Eine Hochbegabung kann in doppelter Hinsicht dazu beitragen, dass ein regelrechtes Schulversagen eintritt. Hochbegabung kann dazu führen, dass ein hochbegabter Schüler bzw. eine hochbegabte Schülerin von der Gemeinschaft abgelehnt wird, weil er oder sie anders ist – sich intellektuell auf einem höheren Niveau befindet.

Es kommt der Tag, an dem eine Schülerin bzw. ein Schüler es nicht mehr erträgt, der oder die Schwächere zu sein, der oder die Unfähige zu sein oder einfach anders zu sein und somit tritt die Vermeidung ein. Die Schule wird nicht mehr besucht.

Aus Scham werden Vorwände gesucht, um zu Hause zu bleiben. In besonders schwerwiegenden Fällen bleibt der oder die Betroffene der Schule fern, ohne sich den Eltern oder anderen Bezugspersonen zu offenbaren.

Die Schulzeit ist ein wichtiges Fundament, um im späteren Leben bestehen zu können. Die Versämnisse, die in dieser Zeit eintreten, lassen sich später nur schwer nachholen. Mitunter kommt es auch zu schweren Traumatisierungen, die sich im weiteren Leben der Schülerin oder des Schülers nachteilig auswirken.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie sind Angststörungen meine Spezialisierung.

Ich arbeite mit Schülerinnen und Schülern ab der Oberstufe und mit einem frühesten Lebensalter von 15 Jahren.

Nehmen Sie als Eltern gern Kontakt zu mir auf. Ein erstes Telefonat ist für Sie kostenfrei.

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